Arbeitsrecht

Von A wie Arbeitsvertrag über K wie Kündigung bis Z wie Zeugnis

Der erste Job steht an? Der sichere Arbeitsplatz droht wegrationalisiert zu werden? Familiennachwuchs hat sich angekündigt? Oder sind Sie Arbeitgeber und sehen sich gezwungen Ihr Unternehmen an die wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen?

Wir beraten und vertreten Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Vertragsgestaltung, etwaigen Beendigungen als auch im notwendigen Prozess. Als Arbeitgeber beraten wir Sie vor Erteilung einer Abmahnung, Aussprache der Kündigung als auch bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen, Änderungsvereinbarungen, Zeugnissen und vertreten Sie bei gerichtlichen Auseinandersetzungen. Für Arbeitnehmer legen wir Widerspruch gegen Abmahnungen und Klage gegen Kündigungen ein. Dabei stehen stets die Erfolgsaussichten, Beweggründe und individuellen Interessen im Vordergrund. Gemeinsam besprechen wir mit Ihnen welche außergerichtlichen Maßnahmen zunächst gangbar sind und welche gerichtlichen Schritte möglich oder gar zwingend notwendig sind. Bestehen Vergleichsmöglichkeiten? Welche Abfindungshöhe ist denkbar? Was ist bei einem Aufhebungsvertrag zu beachten und wie kann man eine Sperrzeit beim Arbeitsamt vermeiden?....
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Arbeitsverträge – Erstellung und Überprüfung

Der Arbeitsvertrag regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Oft genug finden sich darin allerdings auch Klauseln, die den Arbeitnehmer benachteiligen und daher unwirksam sind. Vor Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages sollten Sie diesen einmal gegenlesen lassen. Wir sind Ihnen gerne behilflich, sich einen Überblick über die Wirksamkeit und die Bedeutung einzelner Regelungen zu machen. Ferner überprüfen wir auch Ihren bestehenden Arbeitsvertrag oder entwerfen für Ihr Unternehmen neue Verträge hinsichtlich Arbeitszeitkonten, Prämiensystemen, etc.

Abmahnung – Beratung und Vertretung

Eine Abmahnung ist kein blauer Brief und nicht eben auf die leichte Schulter zunehmen, denn sie soll das Fehlverhalten eines Arbeitnehmers rügen und wird zur Personalakte genommen. Selbst wenn es nicht zu einem Wiederholungsfalle kommt, so kann ein „negativer“ Eintrag beispielsweise einer Beförderung entgegenstehen. Die Bedeutung einer Abmahnung ist daher nicht zu unterschätzen. Sollten Sie von ihrem Arbeitgeber eine Abmahnung erhalten haben und sich dadurch zu Unrecht behandelt fühlen, dann ist eine zeitnahe Reaktion geboten. Eine Abmahnung geht in der Regel einer personen- oder verhaltensbedingten Kündigung voraus und sollte diese unberechtigt sein, sollten Sie dagegen Widerspruch einlegen. Gerne beraten wir Sie und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, gegen die Abmahnung selbst und den Verbleib in der Personalakte vorzugehen.

Kündigung – Beratung und Vertretung

Termin beim Chef? Einschreiben vom Arbeitgeber am Samstagvormittag? Alle Achtung! Jetzt sollten Sie Ruhe bewahren, genau lesen aus welchem Grunde Ihnen gekündigt wird und alle Unterlagen (Arbeitsvertrag, Zusatzvereinbarungen, Gehaltsabrechnungen, ärztliche Atteste im Falle einer Schwangerschaft, Behindertenausweis, etc.) für Ihren Anwalt zusammenstellen. Wir prüfen die Rechtmäßigkeit der außerordentlichen (fristlosen) oder der ordentlichen (fristgerechten) Kündigung. Schauen, ob diese betriebs-, personen- oder verhaltsbedingt ausgesprochen wurde und ermitteln die Erfolgsausichten einer Kündigungsschutzklage.
Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen einreichen
Beginnend ab dem Tage der Aussprache bzw. dem Zugang des Kündigungsschreibens bleiben 3 Wochen zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht. Verpasst der Arbeitnehmer diese 3-Wochen-Frist, so gilt die Kündigung allein wegen des Fristablaufes als wirksam! Bei fristgerechter Einreichung wird mit der Kündigungsschutzklage die Weiterbeschäftigung bzw. die Fortsetzung des bestehenden Arbeitsverhältnisses begehrt – nicht hingegen die Zahlung einer Abfindung. In den meisten Fällen wird die erstinstanzliche Klage vor dem Arbeitsgericht jedoch im Rahmen eines Vergleiches beendet und sodann anhand von Gehaltshöhe und Dauer der Beschäftigung eine entsprechende Abfindung gezahlt. Was ist Ihr Ziel? Sprechen Sie uns an! Wir erläutern Ihnen die Erfolgsaussichten.

Aufhebungs- und Abwicklungsverträge – Gestaltung und Prüfung

Sollten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen „lukrativen“ Aufhebungsvertrag bekommen haben, so sei auch hier Vorsicht geboten. Die Annahme eines derartigen Vertrages kann eine Sperrzeit beim Arbeitsamt herbeiführen und somit weitere Geldeinbußen mitsichbringen. Lassen Sie sich von uns bezüglich der Möglichkeiten der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne Sperrzeit beraten.

Arbeitszeugnis – Beratung und Überprüfung

Sie haben einen sicheren Job aber keine Aufstiegsmöglichkeit und wollen sich daher beruflich verändern? Ihr Arbeitsverhältnis war befristet und steht kurz vor Ablauf? Dann haben Sie einen Anspruch auf Erstellung eines Zeugnisses. Aber auch hier gibt es wieder einige Dinge zu beachten, denn Zeugnis ist nicht gleich Zeugnis und so manche Formulierung kann gar ein negatives Bild von Ihnen hervorrufen. Ob Zwischen- oder Abschlusszeugnis, einfaches oder qualifiziertes Zeugnis – eine Beurteilung über Ihre Leistung ist für Ihren weiteren beruflichen Werdegang meist unumgänglich und wird Sie Ihr Leben lang begleiten. Wir prüfen Ihr Zeugnis auf Herz und Niere, denn wohlwollende Formulierungen sollen dem Vorankommen des Arbeitnehmers dienen. Wir erstellen und überprüfen Arbeitszeugnisse und machen Ihren Anspruch auf Ausstellung oder Berichtigung ggf. auch auf dem Klagewege geltend.

Lohn- und Urlaubsanspruch – Durchsetzung und Zahlung

Der 1. des Monats steht bevor und somit eine Fülle von Abbuchungen und fälligen Überweisungen. Nur gut, wenn das Gehalt pünktlich gutgeschrieben ist und keine Dispozinsen für die Überziehung des Girokontos gezahlt werden müssen!
Gelegentlich kann es zu Buchungsverspätungen oder Ausfällen in der Lohnbuchhaltung kommen, aber was, wenn der Arbeitgeber permanent zu spät, zu wenig oder gar nicht mehr zahlt? Als Arbeitnehmer haben Sie zwar ein Zurückbehaltungs- sowie ein Kündigungsrecht, wollen aber in der Regel nur Ihren Lohn und den Job behalten, oder? Lohnrückstände können eingeklagt werden und bei besonderer Eilbedürftigkeit auch im einstweiligen Rechtschutzverfahren geltend gemacht werden.
Kontaktieren Sie uns! Gerne helfen wir Ihnen eine außergerichtliche Lösung mit Ihrem Arbeitgeber zu finden.

Ebenso steht Ihnen ein jährlicher Erholungsurlaub zu. Dieser muss rechtzeitig angekündigt, abgestimmt und genehmigt werden. In besonderen Situationen kann der Urlaub im gegenseitigen Einvernehmen (z.B. aus krankheitsbedingten Gründen oder wegen besonders hohem Arbeitsaufkommen) verschoben werden. Wird der Urlaub rechtsgrundlos nicht gewährt, kann das Arbeitsgericht angerufen werden. Sollte das Arbeitsverhältnis zuvor beendigt werden, wird der Restanspruch durch Zahlung eines Geldbetrages abgegolten.
Weitere Einzelheiten erläutern wir Ihnen sehr gerne in einem persönlichen Gespräch und anhand Ihres individuellen Arbeitsverhältnisses.

Arbeitsgericht – prozessuale Besonderheit

Erstinstanzlich tragen die Parteien im Urteilsverfahren die jeweiligen Kosten selbst. Das bedeutet, dass jeder seine Auslagen und Anwaltsgebühren selbst zu tragen hat, sofern nicht eine Rechtsschutzversicherung eine Deckungszusage erteilt hat. Fragen Sie uns nach den Erfolgsaussichten über die Gewährung von Prozesskostenhilfe sowie der Beiordnung eines Anwaltes – wir beraten Sie gern!

Die Bestimmung des Verfahrensziels, der taktischen Vorgehensweise und Erfolgsaussichten sowie die Abwägung des Prozessrisikos besprechen wir ganz individuell und erläutern Ihnen auch gerne die Möglichkeiten der Prozessfinanzierung.

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Rechtsanwalt Wenger

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